Ihre-Malermeisterin

Absetzen von Renovierungskosten
in Privathaushalten

Ab 2003 können erstmalig Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen in Privathaushalten steuerlich geltend gemacht werden. Diese positive Änderung ist im Einkommensteuergesetz § 35 A bzw. im Kommentar nachzulesen.

 

Die Dienstleistungen müssen haushaltsnahe Dienstleistungen betreffen, die „üblicherweise durch Mitglieder des privaten Haushalts erledigt werden und in regelmäßigen ( kürzeren ) Abständen anfallen“.

 

Dem entsprechend gehören auch Schönheitsreparaturen in der eigenen oder gemieteten Wohnung zu den begünstigten Tätigkeiten. Bisher galten diese Renovierungsaufwendungen als „Kosten der privaten Lebensführung“ und wurden vom Finanzamt nicht akzeptiert.

 

Per Erlass hat der Finanzminister diese Arbeiten zu „haushaltsnahen Dienstleistungen“ erklärt, so dass 20 Prozent der Aufwendungen – maximal 600 Euro pro Jahr – von dem zu versteuernden Einkommen abgezogen werden können.

Voraussetzung: Dem Finanzamt muss die Rechnung des Handwerkers mit Überweisungsbeleg (Quittung reicht nicht aus) vorgelegt werden. Absetzbar sind die üblichen Malerarbeiten in der Wohnung wie streichen, tapezieren und lackieren von Fenstern und Türen.

Bitte sprechen Sie vorab mit Ihrem Steuerberater ob diese Regelung bestand hat, da steuerlich positive Dinge gerne wieder geändert werden. Wichtig ist, den Bezug auf haushaltsnahe Dienstleistungen zu nehmen.

 

Steuerliche Absetzbarkeit von Handwerksleistungen

Steuerlichen Berücksichtigung von handwerklichen Tätigkeiten als haushaltsnahe Dienstleistungen gemäß § 35a, Abs. 2 Einkommenssteuergesetz.
Demnach besteht für Sie als Eigentümer oder Mieter die Möglichkeit bei der Ausführung von Malerarbeiten 20% der Aufwendungen, maximal jedoch 600 EUR im Jahr von der Steuer abzuziehen, d.h. die Auftragssumme darf höchstens 3000 € im Jahr betragen. Anders als beim Werbungskostenabzug wird nicht das zu versteuernde Einkommen gemindert, sondern unmittelbar die zu zahlende Einkommenssteuer reduziert.
Der Steuererklärung müssen dazu die Handwerkerrechnung und ein Zahlungsbeleg beigefügt werden.

Die wichtigsten Punkte:
- Kosten für Material und Waren sind nicht begünstigt
- Rechnung muss vorlegbar sein (Aufbewahrungspflicht 2 Jahre)
- Der Rechnungsbetrag muss überwiesen werden. Bargeldzahlungen führen nicht zu gewünschten Steuerspareffekt.
- Auswirken können sich nur die Zahlungen eines Jahres.
- Die Aufwendungen sind auf Seite 2 des Mantelbogens der Einkommensteuererklärung in die Zeilen 45 und 46 einzutragen.

 

 

Nutzen Sie den Steuervorteil und lassen Sie sich begeistern!

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Absetzen von Renovierungskosten
in Privathaushalten

Ab 2003 können erstmalig Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen in Privathaushalten steuerlich geltend gemacht werden. Diese positive Änderung ist im Einkommensteuergesetz § 35 A bzw. im Kommentar nachzulesen.

 

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